Friedrich A.P. Preker (FAPP)

verbrachte seine Jugend auf dem barocken Familienanwesen im Kreis Soest, bzw. während der Gymnasialzeit in einem Klosterinternat im Ausland.

Für das folgende Grafikstudium besuchte er dann ein

Vorläuferinstitut der heutigen Werbeakademie in Dortmund. Hier lehrte auch Prof. G. Hilpert.

Als Professor an der HDK in Berlin wurde Hilpert den neuen Realisten zugeordnet. Er war für die künstlerische Ausrichtung des Institutes in Dortmund zuständig und vermittelte über Zeicheneinheiten und die freie Malerei,

sowie den anderen zugeordneten Fächern,

die umfassende kreativ-konzeptionelle Lehre,

vornehmlich in den höheren Semestern.

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Werbung kann Kunst sein

Dementsprechend hat FAPP nach dem Examen

sein späteres Engagement in Werbeagenturen,

Handel und Industrie, sowie für TV-Anstalten verstanden.

Begleitend startete er ein Zweitstudium an der

Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Köln.

Danach verlegte er folgerichtig das Schwergewicht seines Tuns auf das Kreationsmanagement.

Markenkreation

Als Mitbegründer von und Direktor bei Mannesmann-

Mobilfunk in Düsseldorf baute er eine Inhouseagentur

mit allen Disziplinen von Grafik, Text, Konzeption, Architektur, PR, Werbung, Verkaufsförderung, Sponsering und Controlling auf. Zumindest einen künstlerischen Look wollte er markenprägend mit D2-PRIVAT installieren.

Dazu gehörte neben der üblichen Print- und

TV Ausrichtung auch das erste professionelle, von ihm konzipierte Markenmusical in der Werbebranche, das mit internationalen Darstellern über 100 mal on Stage ging.

Die explodierenden Markenwerte weckten Begehrlichkeiten und ließen schliesslich D2-Mannesmann

in Vodafone übergehen.

Als "Vater" der Marke D2

stand deren Umwidmung nicht

auf seinem präferierten Plan.

Darum zog er die vergütete

Demission zum Privatier vor.

Leute und Sachenmalerei

Nun konnte sich FAPP wieder verstärkt der Malerei widmen. Realistisch, wie sein früherer Lehrer, nur farbexplosiver. Gern auch mit popsymbolistischer

Attitüde, z. B. Leda am Schwanensee.

Die Komplettierung der Ahnengalerien von Familien,

u.a. der eigenen, die mit über tausend Jahren

bis ins Mittelalter reicht, stand im Vordergrund.

Aber auch Portraits von Firmenlenkern und solchen aus der Politik etc. sind neben der Darstellung von privaten Situationen nach Modell oder Photo gefragt.

 

Immer wieder aber kommt der Proklamator in ihm durch

und führt z. B. zu Deklamationsbildern für Interessengruppen z.B. Bademütze oder zu vorurteilsrelativierenden Illucomics für Kinderbücher - oft über vordergründig erscheinende Provokation.

Seine Bildpreise rangieren je nach Aufwand zwischen 3000€ und 30.000€. "Meisterstunden kosten halt, wie man von Handwerkern weiß. Ansonsten hilft nur "do it yourself", mit Malen nach Zahlen zum Bespiel", wie FAPP gern ausführt. 

Wie es geht zeigt das anhängende Video.

Jule N. Roser, Bonn

Kunsthistorikerin M.A.

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